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Sonnengeschädigte Haut
... entsteht durch Sonnenlicht.
Durch Licht- und Sonneneinwirkung auf die Haut auch an einem bedeckten Tag werden die lichtempfindlichen Vitamine A, C und E und Betacarotin in der Haut zerstört und es entstehen in der Haut Freie Radikale (Link)! Die Umwelt wird immer aggressiver. Durch das Ozonloch kommt immer mehr intensive UV Strahlung auf die Erde.
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Auch wenn Sie im Haus bleiben, durchdringt UV-A-Strahlung die Fensterscheiben, diese schützen zwar vor Sonnenbrand, aber sie verhindern nicht die Zerstörung von Vitamin A in ihrer Haut. Dies bedeutet, dass der Vitamin-A-Gehalt der Haut abends wiederhergestellt werden muss. Das Gleiche gilt für die Vitamine C, E und Betacarotin.
Durch die direkte Schädigung durch Freie Radikale und den Vitaminmangel können die Zellen in der Haut nicht mehr richtig funktionieren.
Folgende Zellen finden sich in der Haut:
Keratinozyten (Horn bildende Zellen)
Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Hornschicht der Haut. Das führt zu Verhornungsstörungen: raue Haut, schuppige Haut.
Eine nicht intakte Hornschicht ist nicht in der Lage, Feuchtigkeit in der Haut zu binden, es kommt zur Austrocknung der Haut.
Melanozyten (Melanin bildende Zellen)
Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Pigmentierung der Haut.
Es entstehen Flecken und unregelmäßige Pigmentierungen
Langerhans Zellen (für die Immunabwehr verantwortlich)
Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Abwehr fremder Stoffe in der Haut. Dies kann zu überschießenden Reaktionen auf Fremdstoffe (Allergien) oder auf körpereigene Stoffe führen (Atopien).
Fibroblasten (Faser und Kollagen bildende Zellen)
Funktionieren diese Zellen nicht mehr richtig, so kommt es zu Störungen in der Kollagenbildung in der Haut. Es entstehen Falten und schlaffe Haut.
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Unreine Haut/Akne/Pickel
Die grundlegende Ursache für Akne ist bis dato nicht vollends geklärt. Viele Faktoren können zur Entstehung von Akne beitragen. Akne kann in unterschiedlichen Formen auftreten.
Besonders verbreitet ist die Pubertätsakne (Akne vulgaris). Für die psychisch belastenden „Pubertätspickel“, die etwa ab dem 12. Lebensjahr mit Beginn der Hormonproduktion sprießen, ist vor allem eine übermäßige Produktion an Hauttalg verantwortlich, der von den Talgdrüsen abgesondert wird. Die Talgdrüsen werden durch einen Überschuss an männlichen Hormonen (Androgene) zur vermehrten Talgproduktion stimuliert. Pubertätsakne tritt in erster Linie im T-Bereich des Gesichtes auf, dass heißt an Stirn und Gesichtsmittelpartie. Sie kann aber auch auf Wangen, Hals, Schultern, Rücken und Dekolleté auftreten.
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Die Entstehung der Akne
Akne und unreine Haut beruhen auf diesen Faktoren:
• Überproduktion von Talg
• Verhärtung des Sebum und Verstopfung der Poren
• Entzündung durch bakterielle Infektion
• Überproduktion von Testosteron/Überempfindlichkeit auf Testosteron
Voraussetzung zur Entstehung von Akne ist eine gesteigerte Talgproduktion (Seborrhoe). Damit es vom seborrhoischen Hauttyp zur Entstehung von Akne kommt, ist zusätzlich eine verstärkte Verhornung der Haut notwendig. Diese Faktoren haben zur Folge, dass Pfropfen aus abgestorbenen, verklebten Hornhautzellen und Talg den Ausführungsgang der Talgdrüsenfollikel verstopfen und der sog. Mitesser wird entweder weiß (geschlossener Komedo) oder schwarz (offener Komedo) sichtbar. Ist der obere Ausführungsgang sehr eng geschlossen und sitzt das Infiltrat im tieferen Bereich des Follikels, spricht man von einem geschlossenen Komedo. Durch weiteres Wachstum kann sich der Komedo näher an die Hautoberfläche schieben und so den Ausführungsgang weiten, man spricht dann von einem offenen Komedo. Ausgehend von diesem primären nicht entzündlichen Stadium können sich die sekundären rot entzündlichen Papeln und eitrige Pusteln entwickeln. Brechen die eitrigen Pusteln auf, kommt es häufig zu Narbenbildung. Entzündete Knoten, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können sich leicht in Zysten umwandeln.
Grundsätzlich entsteht eine Entzündung durch das Einreißen der Follikelwand und den Eintritt von Follikelmaterial in das umgebende Gewebe. Eine bedeutende Rolle bei der Entstehung der entzündlichen Prozesse spielen Aknebakterien (Propionibacterium acnes), die sich auf der Haut und besonders im Haartalgdrüsenausführgang befinden und sich vom Hauttalg ernähren. Während des Abbaus des Talgs entstehen Abfallprodukte und Fettsäuren, die einen irritierenden und entzündungsfördernden Einfluß haben und die Bildung von entzündlichen Prozessen unterstützen. Die Aknebakterien, die für die Zersetzung des Sebums verantwortlich sind, sind auch bei Personen nachweisbar, die nicht unter Akne leiden. Wahrscheinlich sind sie nur verantwortlich für die Umwandlung von Talg in Eiter. Die Bakterien wiederum werden durch den pH-Wert der Haut reguliert. Der pH-Wert der Haut variiert normalerweise zwischen 4,5 und 6,5. Je geringer der pH-Wert des Säureschutzmantels ist, desto weniger Bakterien können nachgewiesen werden.
Neben den zuvor genannten Ursachen für Akne, wie eine gesteigerte Talgproduktion, eine verstärkte Verhornung der Haut und hormonelle Veränderungen kommt auch die UV-Strahlung in Betracht. Akne und Komedone treten verstärkt in Hautarealen auf, die besonders UV-Licht ausgesetzt sind. Es wird angenommen, dass eine Abnahme der Vitamin-A-Konzentration in diesen Arealen dafür verantwortlich ist, da Vitamin A Einfluss auf die Aktivität der Talgdrüsen und die Talgbeschaffenheit hat. Sonnenlicht mildert zwar kurzfristig Akne, da es indirekt entzündungshemmend wirkt, mittelfristig reagiert die Haut jedoch auf die UV-Strahlen mit einer Hyperkeratose, der sogenannten Lichtschwiele. Da sich dadurch die Hornschicht verdickt können die Follikel der Talgdrüsen leichter verstopfen. Auch ein Panthenol-Mangel kann zur Entstehung von Akne beitragen.
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